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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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einige Abgaben legen, und seine Meinung ging über-haupt nur dahin, die allerdrückendsten Abgaben, unvbesonders die unermeßlichen Zahlungen abzuschaffen,welche, ohne der königlichen Caffe zuzufallen, dochdaS Volk ruinirten, indem dieses der Willkühr der Fi-nanz. Pächter und ihrer Einnehmer ohne alle Einschrän-kung preis gegeben sey. Ein Mißbrauch, der noch jetztforcdauert, und sogar immer zunimmt, ohne jemalsaufgehört zu haben.

Vauban stimmte nicht nur in die Abschaffung dieserBedrückungen ein, sondern ging noch weiter, und biszur Abschaffung der Abgaben selbst. Er behauptete:eLdürfe nur eine einzige bleiben! und wollte mir dieserVereinfachung dennoch, ohne Schmierigkeit, ihre ge-meinschaftlichen Ansichten befriedigen.

Er war im Vortheil gegen Bviöguilbert, insofern«r, bei seinen seit zwanzig Jahren gemachten öfterenReisen, den Zustand des Landes selbst untersucht, er-wogen, verglichen und berechnet, auch die Beobach,tungen derer benutzt hatte, welche er zu diesem Zweck,seit mehreren Jahren, in die verschiedenen Provinzenabschickte; Mittel, die für Boisguilbert, der nichtlange von Rouen abwesend seyn konnte, unmöglichwaren» Vauban hatte ferner den Vortheil, daß erBoisguilberrs Entwürfe zur Verbesserung seiner eige-nen Ansichten benutzen konnte. Er durfte sich dahermit Recht schmeicheln, jenen an Genauigkeit undRichtigkeit, als der Haupt »Basis eines solchen Werks,zu übertreffen.

Nach VaubanS Plan sollten alle Arten von Abga-ben aufhören, und dagegen nur eine einzige bleiben,die in zwei Zweige getheilt, und unter der Benennung:königlicher Zehente, eingeführt seyn sollte. Der eineTheil sollte in der Abgabe des Zehnten der Länderpro-ducke bestehen, der andere sollte nach einem geringen

An-