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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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201
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kelwieFrejus eingeschlossen blieb, kheils aber in denbesten Städten und besten Häusern von Languedoc undProvence bei gnter Gesellschaft herumschwarmte. Erhatte also nicht den geringsten Begriff von den Ge-schäften, als er auf einmal in seinem zwei und sieben-zigsten Jahre das Ruder ergriff. Und auch da *) be-schäftigte ihn weniger die Sache, als die Behauptungund Erweiterung seiner Gewalt, die wir ihn, achtzehnJahre lang, unumschränkt und ungestört auSüben sa-hen. Das Arbeiten von M. le Düc mit dem Könige,wozu er sich den Zutritt verschaffte, hatte ihm nichtdie geringste Einsicht in die Geschäfte geben können; kam dabei nichts vor als Gnadenbezeugungen ; diefertige Liste wurde vorgelegt, und ein paar Worte da-zu gesagt denn M. le Düc befaß nicht die Gabeder Rede worauf er den König das Blatt unter-schreiben ließ. Dieß gab Fleury zuweilen Gelegenheit,etwas über die Subjekte zu sagen, und durchzusetzen,wen» von Pfründen die Rede war.

Für M. le Düc und vielleicht noch mehr für dieFrau von Prie, die von den Gebrüdern Paris ge-leitet war, war seine Gegenwart bei der Arbeit lästig.Um seiner los zu werden, wurde eines Tags veranstal-tet, daß in dem Augenblick, wo M. le Düc zur Arbeitkommen sollte, der König seinen Huth nahm und, ohnedem Cardinal etwas zu sagen, zur Königin ging, dieer in ihrem Kabinet fand, wo sie mit M. le Düc ihnerwartete. Der Cardinal mußte über eine Stunde imKabinet des Königs vergeblich warten. Als er sah,daß die Arbeitsstunde vorbei war, ging er zu Hauseund fuhr nach Jffi, wo er im Seminar St. Sulpicedie Nacht blieb. Vis sein Wagen kam, schrieb er dem

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*) Wgl. des Nfs. weitere Schilderung von Fleury im 27.

Dde. S. 7. ff.