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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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Könige ein empfindliches Billet, entschlossen, ohne ihnwieder zu sehen, aufimmer auf seine Abteien z» gehen.Er schickte selnen Brief an Niert, den ersten Kammer-diener im Dienst. Kurz darauf kam der König zu Hauseunv Nierr gab ihm den Brief. Er konnte sich derThränen nicht enthalten, als er ihn laS; denn er warnoch sehr jung, hielt sich für verloren, daß er seinengeliebten Lehrer entbehren sollte und ging, um sich beiseinem Nachcstuhl zu verbergen. Der Herzog vonMortemart, erster Kammerherr für dieses Jahr,kam dazu; Niert erzählte »hm alles, den Vorfall mitder Arbeitsstunde den Brief, die Thränen des Königsund seine Flucht zum Nachrstuhl. Der Herzog vonMortemart suchte ihn auf und fand ihn in der größtenBecrübniß. Mit Muhe erfuhr er den Grund seinesgroßen Schmerzes; er stellte dem König vor, daß Ergar keine Ursache zu weinen habe; er möchte nur M.le Düc befehlen, daß er im Namen Se. Majestät nachFleury schickte, der sicherlich nichts weiter wünschte.Da er aber den König ganz außer sich sah, so erbot ersich, M. le Düc aus der Stelle den Befehl zu über-bringen. Der König nahm es mit Freuden an, undMortemart ging zu M. le Düc, der sehr betroffen war,und nach einigen Einwendungen dem Befehle des Kö-nigs gehorchte. Die Sache geschah gegen Abend,»nachte großes Aufsehen und betrog viele; denn manzweifelte nicht, daß Fleury unwiederbringlich verlorensey. Er wäre auch nie Cardinal und erster Ministergeworden, wenn M. le Düc «hn aus dem Wege nachJssi hätte aufpacken, und die ganze Nacht so weit alsmöglich hätte forrschaffen lassen. Der König hätte ge-weint; die Sache aber wäre geschehen geblieben, undder Herzog von Mortemart hätte den Befehl zu spatgebracht.

Nach diesem Ausbruch mußte einer dem andern

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