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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
199
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war, daß kur; darauf M. le Düc seinen Beistand sehrnöchig zu haben glaubte.

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Der König Ludwig XV. wurde/ währenddes Mini,stcriums von M. le Düc. krank; dieß erschreckte ihnso sehr, obgleich die Krankheit nicht gefährlich war,daß er einmal in einer Nacht, vom Bette auffuhr, sei-ne» Schlafrock umwarf, und, unangckleidet wie erwar, in Vas letzte Vorzimmer des Königs hinaufging.So allein, mit seinem Wachsstock in der Hand, fander daselbst Marechal, der über diese Erscheinungerstaunt, auf ihn zuging und ihn fragte: was er wolle?Er befand sich ganz außer sich und verwirrt, ließ sichdurch nichts beruhigen, was ihm Marechal von derKrankheit sagte, und brach endlich in seiner Furcht undBeängstigung in die Worte aus:was wird aus mirwerden? indem er ganz leise sich, wie träumend, aut-wortete: dahin soll eS mir mir ihm nicht wieder kom-men; kömmt er davon, so muß man ihn vermahlen ">Marechal that nicht, als wenn er eS hörte, suchte ihnzur Besinnung zu bringen, und schickte ihn in seinBett zurück«

In diese Zeit fällt, wie man sagt, das Projekt derZurücksendung der Infantin. M. le Düc hatte demSohne des verstorbenen Regenten, ungeachtet dieserihn mit der größten Achtung und Auszeicknung behau»delt hatte, auf das Unwürdigste mitgespielt. Er fürch-tete arger als den Tod die Möglichkeit, sich ihm un-terworfen zu sehn. Um dieser zuvorzukommen, wollte«r den König in Stand setzen, Kinder zu zeugen. Ermachte sich daher auf den unversöhnlichsten Haß Spa-

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