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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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machen, endlich die Menge der dummen Anstauner desNeuen, wußten sich leicht zu trösten.

In den Kirchen ertönten die Danksagungen der'An-dächcler und Scheinheiligen, für die Befreiung von demAergerttiß seines Lebens und seines bösen Beispiels»Die Iansenisten und die Anhänger der Constitution,welche dieß aus Ehrgeiz oder Dummheit waren, stimm-ten mit einander ein, sich Glück zu wünschen. Die Er-sten, getäuscht durch einen hoffnungsvollen Anfang,hakten unter ihm mehr geduldet als unter dem vorigenKönige; die Andern waren darüber aufgebracht, daßer ihnen nicht alles erlaubt hatte, was sie wollten, näm-lich alles niederzureißen, die Grundsätze und Freihei-ten der Gallikanischen Kirche, besonders die Appellatio-nen als Mißbräuche von Grund aus auözurotten und dieHerrschaft der Bischöffe wieder so unumschränkt undselbst den Königen furchtbar zu machen. Sie frohlock-ten daher, daffsie sich von einem so überlegenen Geistebefreit sahen, der sich damit begnügte, ihnen die Per-sonen aufzuopfern, aber sie mit fester Hand von demgroßen Ziel zurückhielr, das sie sich vorgesetzt und nachdem sie immer hinstrebten. Sie hofften alles von einemNachfolger, der sie, wie sie hofften, nicht ins Augesoffen, den sie leicht verblenden und unter dem sie kühnalles unternehmen würden.

Das Parlement von Paris und mit ihm alleübrigen Parlementer, die ganze Magistratur, die, weitsie stets Versammlungen hält, leicht von einem Geistebeseelt wird, hatten dem Herzog von Orleans nicht ver-zeihen können, daß er das Parlement auf die kühnenAnmaßungen, die er mit zu lange zögernder Nachsichtgeduldet und die aufnichtS weniger gingen, als ihm alleGewalt zu entreißen und an sich zu ziehen, erst ver-steckt, dann offenbar und kühn, das Gewichtseiner Au-torität hatte suhlen lasten; das Parlement konnte zwar

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