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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
194
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Mk. le Düc, der durch diesen Fall so hoch stieg,,betrug sich mit einer anständigen Zurückhaltung. AuchMad. la Duchesse betrug sich sehr schicklich. Dielegitimieren Prinzen, die nicht beim Tausche gewannen,konnten sich nicht freuen. Fleury kroch auf Händenund Füßen; man sah die Mühe, die ihm der Zwangkostete; man sah seine Freude, feine Hoffnungen beijeder Bewegung hervorschimmern; sein ganzes Wesenverrieth ihn.

Der Hof war wenig gecheckt, weck hier der geradeSinn von Leidenschaften verdorben ist. Es gab Leutevon gesundem Blick, die den Herzog wie die Auslän-der ansahen, weitste beständig Zeugen gewesen warenvon der Anmuth seines Geistes, vv» seiner Bereitwil-ligkeit sich sprechen zu lassen von der unermüdliche» Ge-duld und Freundlichkeit, mit der er sein Ohr lieh, von derGüte, mit der er sich zuweilen so natürlich zu schmückenverstand, ob e6 gleich nur eine Maske war, von seinenkomischen Einfällen, womit er abzuhalken und die Thürezu weisen wußte, ohne doch jemand zu beleidigen; unddiese fühlten die ganze Schwere seines Verlustes. An-dere. und zwar die größere Zahl, bedauerten ihn auch,aber weniger um sein selbst willen, als wegen des Cha-rakters seines Nachfolgers und derer, die ihn umgaben.Der große Hause deS Hofs bedauerte ihn gar nicht;die einen waren von der entgegengesetzten Partei, dieandern aufgebracht über sein zügelloses Leben und überdas leere Spiel, das er mit seinen Versprechungen ge-trieben, die er nicht gehalten.

Eine Menge Mißvergnügte obwohl mit Unrecht,und ein Hause von Undankbaren, von Vene» die Weltvoll ist und die an den Höfen bei weitem die größereZahl ausmachen, die, welche Aussichten zu habenglaubten, unter dem Nachfolger besser ihr Glück zn

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