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nem Ungestüm und seinen Beleidigungen sich auSzuse-Hen. Seine rollen Streiche, die er öffentlich, undals er die Gewalt in Händen Hatte, ohne Zurückhal-tung ausgehn ließ, würden ein Buch anfügen.
In seiner Wuth sprang er oft auf Tischen undStühlen im Zimmer herum: der Regent hat mir ver-sichert , daß er oft davon Zeuge gewesen sey. So kameinmal der Cardinal von Gesvres zuck Herzog vonOrleans, und beklagte sich, daß ihn der Cardinal Dü-bois nur den pöbelhaftesten Ausdrücken fortgeschrckt ha»be. — Frau von Cheverny hatte sich, nachdemsie Wittwe geworden, ins Hospital zurückgezogen.Die Stelle der Gouvernante bei den Töchtern des Her-zogs von Orleans war, kurz nach der Weihe, derFrau von Conflans gegeben worden. Die Herz»gin von Orleans fragte sie, ob sie bei dem CardinalDübois gewesen sey, und Frau von Conflans antwor-tete, nein! Sie sähe auch nicht, warum sie zu ihmgehen solle, da diese Stelle nicht den geringsten Zu-sammenhang mit den Geschäften habe. Die Herzoginbestand aber darauf, daß sie zu ihm gehen müßte. Frauvon Conflans suchte noch Ausflüchte und sagte, ersey ein Narr, der jedermann Grobheiten sage; siewolle sich denselben nicht ausfthen. Die Herzoginlachte über ihre Furcht und sagte, sie habe ihn ja umnichts zu bitten, ihm nichts vorzustellen, sondern ihmbloß die auf sie gefallene Wahl des Herzogs von Or<leans zu melden, und dieß sey eine Höflichkeit, die ihrzieme. So machte sie sich denn aus den Weg zu ihm,und als sie der Cardinal sähe, fragte er sie hastig, wassie wolle. Kaum begann sie: „Monseigneur!" sorief Er: „Monseigneur! Monseigneur! eS gehtnicht." — „Aber Monseigneur," fing sie wieder an;„bei allen Teufeln ," unterbrach sie der Cardinal wie-der, „wenn ich Ihnen nun sage, daß es nicht geht."—
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