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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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noch dazu konnten ihn die mehresten nicht treffen, undsyhen sich genöthigt, ihm an Treppen oder sonstwoaufzupaffen, wo er sie nicht zu treffen erwartete.

Er warf einmal eine ungeheure Menge von Pa»queten und Briefen, die noch unerbrochen und vonverschiedenen Orten her waren, ins Feuer, und riefdann ganz vergnügt: Jetzt sind wir wieder auf demlaufenden!

Bei seinem Tode fanden sich die Briefe tausendweise noch unerbrochen. So blieb alles liegen, ohnedaß jemand wagte, sich beim Regenten zu bekla-gen , und ohne daß dieser seinen Vergnügungen hinge-geben, und immer auf dem Wege von Versailles nachParis, sich die Mühe nahm, daran zu denken. Ecwar zufrieden, daß er seine Freiheit hatte, und seinePortefeuille war immer genugsam mit Kleinigkeitenversehen, um seine Arbeit mit dem Könige auszufüllen,die ja nur dazu war, um ihn zu vorgelegken Rechnun-gen, oder zu Ertheilung von ckemteru und Pfründensein Ja geben zu laffen. So wurde fast keine Sacheentschieden, und alles gcriekh in die schrecklichste Ver-wirrung. Ein paar Worte zu dem Minister eines je-den Departements und die kleine Sorge, die Conseilsin Gegenwart des Königs mit den unwichtigsten De-peschen zu füllen, indem er die übrigen allein mit demRegenten durchlief und sie dann fast alle liegen ließ:dieß war die ganze Arbeit- des ersten Ministers ; unddas Spionircn, bas Belauern des Herzogs von Or-leans auf jedem Schritte, das Cvmbiniren dieser Din-ge, Kunstgriffe, Hinterlisten, Jntriguen, vertratendie Stelle der ordentlichen Arbeit.

Sein Ungestüm, seine beleidigende und schimpflicheBehandlung, vor der niemand, von welchem Ge-schlecht oder Rang er war, sicher war, befreite ihnvon einer Menge Audienzen. Man scheute sich, sei-

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