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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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bei Dübcn's's Klugheit weiter kein Verdienst hatte, alsdaß ec auf den Gedanken kam und die Kühnheit hatte,den Vorschlag zu rhun.

Dicß alles habe ich in Spanien sehr deutlich ge-sehen; denn die Stimmung des Königs und der Kö-nigin von Spanien gegen den Regenten und seinenMinister hatte sich gar nicht zum Vortheil verändert.Mit aller Verstellung und Zurückhaltung, soviel siesich auch Mühe gaben, konnten sie mir ihre wahreStimmung nicht verbergen; eben so auch Grimal-L o. Dieß waren die Wunderthaten der vorgeblichenKlugheit Dubois's.

Nicht mehr Klugheit zeigte er in der Art, wie erdie Regierung führte, als er am Ruder saß. Seinganzes Bestreben, den Regenten sich zu erhalten, be-stand darin, daß er beständig belauerte, was er that,wen er sprach, wie viel Zeit er jedem schenkte, seinejaune, fein Gesicht, seine Aeußerungen, jede Audienz,Die er gab, jede kustpartie, die er «nachte, wer dabeiwar, was gesprochen wurde, und wer sprach. Allediese Dinge combinirte er mit einander. Besondersaber schreckte er alles von dem Gedanken zurück, sichan den Regenten zu wenden, und sperrte jeden Weg,den einer ohne seine Eclaubniß und ohne sein Wisseneinznschlagen, die Vermessenheit gehabt hätte.

Das Spioniren war sein erstes und einziges Ge-schäft, danach bestimmten sich alle seine Handlungen,und seii» einziger Zweck war, alle ohne Unterschied inseinen Kreis zn zieh» , alles an sich zu reißen, undwas ihm durch die Finger zu schlüpfen wagte, zu er-drücken. Diese Bemühung, und eine flüchtige Absin.düng mit der Arbeit, durch Ertheilung der Befehle,nahmen ihm seine ganze Zeit weg, so daß er, einigeöffentliche oder andere Audienzen ausgenommen, denauswärtigen Ministern unzugänglich geworden war;

noch