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ihm vor, das Sakrament zu empfangen. Er antwor- I ktete, dieß sey bald gesagt, aber es gebe ein eignes 4, j'<Ceremoniel für die Cardinäle, das er nicht kenne, und i »
er müsse daher nach Paris schicken und den Cardinal ^
Die Anwesenden sahen sich cinaüder an. Mansah, daß er nur Zeit gewinnen wollte. Da aber die !Operation dringend war, so schlug man ihm vor, sie,ohne weiter zu warten, vorzunehme». Er wies sie ,aber wüthend von sich und wollte nichts mehr davon j «hören. !
Die Facultät, die im geringsten Aufschub die groß, j i»Le Gefahr sah, meldete eS dem Herzog von OrleanS 1 tzzu Meudon , und dieser kam auf der Stelle mit dem ! ^ersten besten Wagen, den er bei der Hand fand, nach ,«Versailles. Er ermahnte den Cardinal zur Operationund fragte die Faculcisten, ob sie wohl mit Zuverläsi ^stgkeit unternommen werden könne. Die Aerzke und UChirurgen antworteten: sie könnten nichrS hierüber ver- »sichern, aber wohl, daß der Cardinal nicht zwei Stun- 'den , zu leben hätte, wenn die Operation nicht auf derStelle vorgenommen würde. Der Regent wandte sichhieraus wieder zum Kranken und bat ihn so lange, biser einwilligte.
Die Operation ging also gegen ; Uhr vor sich;! laPeyronnie, erster Chirurg beS Königs, als Sub- ^siilut von Marechal, der auch nebst Chirac und landern berühmten Aerzten und Chirurgen gegenwärtig ^ fwar, verrichtete sie in ; Minuten. Der Cardinal ^
DüboiS fluchte, schrie und lärmte entschlich, und der ! ^
Regent kam sogleich in das Zimmer zurück, dem die I «Facultät nicht verhehlte, daß, vermöge der Nacur der ^ s
Wunde, und dessen was mit ihr verbunden sey, der . «
Kranke nicht lange mehr zu leben habe. ,
Er starb gerade 24 Stunden darauf, Dienstags §
von Bissy darum fragen lassen.
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