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ehe er seinen Plan zu verfolgen angefangen; zweitensdie Kunst, sich gegen den Regenten so zu betragen,daß dieser keineswegeS von ihm abgestoßen würde, umauf seine Geneigtheit für seine Entwürfe rechnen zukönnen und in der That unter seine Auspicien zu kom-men, ohne welche der König, wenn auch majorenn,ihn nicht in Einfluß und Anschn gesetzt haben würde.Er suchte also den Regenten mit äußerster Sorgfaltzu cultiviren, aber nicht nur alle Affecration, sondernauch jeden Schein zu vermeiden, und sich einstweilen,doch nur durch die möglichst leiseste Billigung, gegenihn an Villeroy anzuhalten, bis der König zu reifermAlter und er zu einem festem Stand in seinem Ver-trauen und zu einer Stelle im Eonseil gelangt wäre,die ihm Mittel und Selbstständigkeit verschaffte, umConstellationen benutzen und selbst herbeiführen zu kön-nen, die ihm den Weg eröfneten, sich der Herrschaft zubemächtigen und den Herzog von Orleans zu ver-drängen.
Dieser Prinz ging weder im besondern noch öffent-lich mit dem Könige anders um, als mit derselben Ehr-erbietung wie sonst mit dem verstorbenen Könige. Eswar nicht die geringste Freiheit und Vertraulichkeit infeinem Betragen, aber Freundlichkeit, nichts imponi-rendes, was sein Alter und seine Würde verrieth, eineder Jugend angemessene Unterhaltung und etwas Fröh-liches , das nur den Ernst milderte und das Kind sanftanlockte. Wenn er mit ihm arbeitete, so legte er ihmdie Dinge mit Leichtigkeit vor, um ihm zu zeigen, baßnichts vorgehe, von dem er ihm nicht Rechenschaftgebe. Besonders legte er ihm solche Dinge vor, dieder Fassungskraft seines Alters angemessen waren, undthat alles mit der Subordination eines Ministers.Wenn die Rede von zu ertheilenden Gouvernements,Stellen, Pfründen, Pensionen war, so legte er die