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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
173
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darauf aufmerksam, welchen Mangel von Ehrerbietungund welche Unanständigkeit Dübois gegen ihn zei^e;sie übertrieben dieß nicht wenig und entfernten den Kö-nig von ihm, indem sie ihm Furcht einflößten.

Nicht besser war ihre Stimmung gegen den Herzogvon Orleans. Villerey ließ unter vier Augen oder inG-genwart deS einzigen Fleury seinem Hasse freienjaus; aber der König fürchtete Villeroy und liebte ihnnicht. Das Ansebn allein gab ihm einigen aber schwa-chen Glauben. Fleury, den er liebte und der seinVertrauen gewonnen und gefangen hielt, wäre gefähr-sich gewesen, wenn er wie Billeroy gegen den Regentengesinnt gewesen wäre, so wie er ihn gegen DüboiS un-terstützre. Er aber begnügte sich, allen Verdacht deSMarschalls zu vermeiden, stützte sich auf seine Wohl-redenheit, sah aus dem Schicksal des HerzogsMaine, wie gefährlich eS sey, sich auszusetzen, undobgleich er sich damals nicht einbildete, daß der früh-zeitige Tod deS Regenten ihm zum Gipfel der höchsten,willkührlichsten, dauerhaftesten, unbestrittensten Machtverhelfen werde; so hatte erdoch seine'Absichten aufgroßeStellen, auf großen Credit unter dem Regenten mit-telst der Zuneigung deS Königs und nährte die Absicht,durch diese sich ein Gewicht zu verschaffen und endlich,wenn Kunst und Glück ihn so weit führen könnten,den Herzog von Orleans zu verdrängen und sich allerGeschäfte zu bemächtigen.

VIII.

Um dahin zu gelangen, waren alfi) zwei Dingenöthia: erstlich, die Sorge, nicht vor der Zeit seinenPlatz zu verlieren nnv gänzftch zmückgesetzk zu werden.