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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
167
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da würde ich sehen, waS ich thun könnte, aber ohnefür etwas zu stehen.

Ich gab Belle-ile diese Antwort, weil er gesehenhatte, wie der Herzog von Orleans mich zurückrief,und ihn wohl auch verstanden hakte, als er mir befahl,den andern Tag wieder zu kommen, und weil diesezweite Zusammenkunft weder ihm noch DüboiS unbe-kannt bleiben konnte, die zu gut auf der Lauer standen,um nicht von den kleinsten Bewegungen des Regentenin dieser Crise unterrichtet z» werden. Dieß zu hin-terhalten, würde gleich unnütz und gefährlich für michgewesen seyu, der ich jenen guten Zweck verfolgen wollte,aber übrigens Rücksichten haben mußte. Meine Ant-wort war so gestellt, daß ste den Cardinal nicht belei-digen konnte.

Den Tag darauf, den 22. Aug. begab ich michzur bestimmten Stunde auf den Weg zum Regentenund fand Belle-ile wieder im großen Kabinet, dermich ermunterte, dfe Sache zu vollenden. Ich thatrecht eifrig, mit dem Regenten zu sprechen, und trat in»Kabinet, wo ich ihn allein auf und abgchend fand.„Nun, sagte er sogleich zu mir, was haben wir nochüber die Sache zu sprechen ? Mir scheint alles gesagtzu se>M und nichts übrig, als den ersten Minister zudeclariren." Ich trat zwei Schritte zurück und sagte,für eine Sache von solcher Wichtigkeit sey der Ent-schluß bald genug gefaßt. Er antwortete, er habe sehrviel darüber nachgedacht, aber er fey ja alle Tage vonGeschäften geplagt, alle Abende von Langeweile undjeden Augenblick von Dnbois's Verfolgungen.

Ich sagte, dieser letzte Grund sey der stärkste; ichwunderte mich nicht überdaS Andringen des Cardinals,aber darüber, daß sein, des Herzogs, argwöhnischerCharakter ihn nicht zurück schrecke. Ich bäte ihn, zweiDinge zu bedenken: erstlich, was die Erleichterung

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