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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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auffallendes und stätes Betragen zeigte, daß es nie.wanden unbekannt bleiben konnte; wie er nicht alleinohne allen Credit war, sondern wie auch niemand amHofe war, der nicht wußte, daß man dem Königemißfiel, wenn man mit ihm umging; und wie sehrman davor schauderte, dem Könige zu mißfallen, undbis zu welcher Sklaverei und Niederträchtigkeit dieseSucht dem Könige zu gefallen, ging, habe er wohlnicht vergessen; wie er trotz diesen! allen, was so >näch.kig auf einen so sklavischen Hof wirken mußte, gesehen,Laß der Prinz nie daselbst erschien und cr thatsehr häufig --- ohne im Augenblick von den Vornehm-ste», Besten, Ausgezeichnetsten jedes Alters umringt zuwerden, wie man sich um ihn drängte, wie jedenMorgen sein Zimmer zu Versailles mit dem wichtig,sten und glanzenden Theile des HofcS angefulltwar, wo man immer in interessanter, angenehmer Un»rerhaltung begriffen war, und wo während einer Zeitvon zwei bis drei Stunden einer auf den ander» folg-te; wie zu Marly, wo alles mehr unter den AugendeS Königs war, als zu Versailles, der Prinz vonConti, sobald er im Salon erschien, umringt wurde,wie sich alle die zur glänzendsten, ausgezeichnetstenund vornehmsten Gesellschaft gehörten, im Kreise umihn versammelten, und wie man oft, sich dem Königezu präsentiren, und die Tafel vergaß. Bei Tage amHofe, wie zu Paris, empfand dieser Prinz nie einsLeere, nie die Verlegenheit, seine Abende angenehm hin-zubringen, mnd zwar ohne das Vergnügen der Jagdund des Spieles, das er nur selten aus Gefälligkeit,niemals aus eigenem ,Geschmack mitmachte. Erkannte nichts Niedriges, nichts Kleines, und wußtenicht, was Rausch war; Vergnügungen genoß er unterder besten Gesellschaft und mit Leuten, die in ihrer Artihm Ehremachtcn; übrigens gute Lektüre von allerArt,

und