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erst davon zu reden anfangen sollte. Sein Gesichtwurde ernster und freier, und er sagte mir, es sey wahr,der Cardinal wünsche es mit Heftigkeit; was ihn be-träfe, so wäre er der Geschäfte und deS Zwanges zuVersailles müde, wo er keinen Abend wüßte, was eranfangen sollte; zum wenigsten erhole er sich zu Parisdurch zwanglose Soupers, zu denen er eine paffendeGesellschaft finde, wenn er aushörcn wolle zu arbeiten,oder wenn er aus seiner kleinen Loge von der Operkomme; aber alle Tage sich den Kops mit den Geschäftenzu zerbrechen, und dann alle Abende sich zu cnnuyi-ren, das gehe über seine Kräfte. Er sey daher geneigt,sich zur Erleichterung einen ersten Minister anzuschaf-fen, damit er am Tage mehr Ruhe hakte und am Abendnach Paris gehen und sich divertiren könne.
Ich fing an zu lachen und sagte, ich fände diesenGrund sehr triftig und nichts dagegen einzuwenden.Er sah die Ironie und sagte: ich fühlte nicht die An»strengung, die er am Tage habe und die noch mehr drü-ckende Leere seiner Abende. Bei der Herzogin von Or-leans gebe es nichts als die entsetzlichste Langeweile, under wisse nicht, wo er hin solle. Ich antwortete, seit ichnach dem Ur cl«- jutrics in den Tuilerien so gegen ihnund die Herzogin stünde, könnte ich, was sie beträfe,nichts sagen; aber ich fände es sehr zu beklagen, daß,wenn ihm auch diese Ouelle von Amüsement fehlte, ersich keine andere zu verschaffen wüßte; Er, RegentdeS Reichs mit so viel inner« Kräften und Hülfömittelndes Geistes und bei so viel guter Gesellschaft, wenn eralles nur benutzen wollte! Ich bäte ihn, sich an daSBeispiel deS verstorbenen Prinzen von Conti zu erin-nern, mit dem er sich in allem messen könne, diese Selbst,erschlaffung ausgenommen, lind mit diesem Prinzen solleer sich einmal vergleichen. Er wisse wohl noch, sagteich, wie ihn der König haßte und ihm dieß durch ein so
auf-