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wenn ich eine so heftige Leidenschaft unterstützte. Ervergaß nichts, wodurch er am meisten auf mich Ein-druck machen zu können hoffte, um mich zu bewegen,indem er übrigens mit mir übereinstimmte, wie traurigdiese Lage der Dinge und eine solche Nothwendigkcitsey. Ich blieb aber fest auf dem Grundsatz, der michverborgen leitete; und suchte ihm dagegen begreiflich zuwachen, daß ein verständiges Räsonnement, das nichtsweniger mit sich bringe, als eine Schmälerung desCardinalS, in was es auch seyn möchte, keine Weige,rung sey; daß ich aber vor allem nöthig hielt, ihm Be.trachtungen vorzulegen, die keinen andern Zweck alsseinen Bortheil hätten. Da Bellcile nichts weiter vonwir erhalten konnte, so entschloß er sich, dem Cardinalalles, waS ich ihm gesagt, zu hinterbringcn; da der Car-dinal an nichts anders denken konnte, so that er cSnoch denselben Abend.
Es geschah, was er vorausgesehen hatte. Gleichden folgenden Tag schickte er ihn wieder an mich zurück,rmt Versprechungen ohne gleichen, nicht allein, daß erin allem meinem Rathe folge» und die ganze Gewaltmit mir checken und allen meinen Wünschen Nachkom-men wolle, besonders was, wie er Wiste, mir am meistenam Herzen liege, für die Wiederherstellung aller Ord-nung und Gerechtigkeit, in den Dingen, die mich ammeisten intereffirtcn, wo die Unordnung überhand ge-nommen habe. Ich lachte bei mir selbst über so vielherrliche Lockungen. Dübois mußte mich ohne Zweifelfür eben so albern halten, als den Cardinal von Ro-Han, dem er so feierlich versprochen harte, ihn zum er-sten Minister zu machen, und der so einfältig unddummehrgeizig gewesen war,! sich dadurch überredenzu lassen. Wer dieser Kunstgriff, so falsch er auch war,stellte mich doch so, daß ich nicht mehr zurück konnte.Mit aller meiner Kunst konnte ich nichts bewürben, als