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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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des Marschalls zu decken und den König unbedingt ansich zu ketten. Man hat es in der Folge nur zu sehr ge-fühlt, wie gut es ihm gelungen «ft

VI.

Da nun endlich Dnbois den Marschall von Ville»roy sich auS dem Wege geschafft, so stand ihm nichtsentgegen, um sich zuin ersten Minister declariren zulasten: er glaubte sogar, mit gutem Grunde, das Er-staunen und die Bestürzung, worein jenes Ereigniß denganzen Hof, die Stadt und mehr als alle das Parle-«nent versetzt hatte, benutzen zu müssen, um dieses gleichkühne und verhaßte Unternehmen ins Werk zu setzen.Seine Gewalt über seinen Herrn war ohne Grenzen;und er hatte dafür gesorgt, daß jedermann darum wuß«te , um sich furchtbar zu machen. Aber darum gingendie Geschäfte nicht besser; alles stockte, die inner« unddie auswärtigen; er wandte darauf weder Zeit nochMühe und,jgab sich nur den leichten Schein, als wen«,er es rhäte, um sie alle für sich zu behalte», und beisich zu vergraben und liegen zu lassen. Sein enger

K z Kopf

*) Ich glaube nicht, daß man in der Geschichte ein Betespiel von größerer Parteilichkeit und persönlicher Feindeschask findet- Villeroy war weit edler, als er hier ge«schildert ist, und war nie der Kleinlichkeit fähig, deinKönige einen solchen Verdacht beizubringen: vielleichtkann dieß seyn, daß er den König nur nicht von derFurcht abgcbracht hat, die sich desselben auf die allgermeinen Gerüchte, die auch an den Hof gelangten, be«mächtigte. Dieses Kapitel zeigt, wie vorsichtig der Her«zog von Saint Simon von der Nachwelt gelesen wer-den müsse.

Anm. von der Hand des Herrn Maurepas's in seinerZurückgezogenheit geschrieben. Der französ. Her«ausg.