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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Fleury verschwand, indem er in dem Wahne stand,daß man sie beide darum entfernt habe, um desto leich-tec das Verbrechen zu vollbringen. Die RückkehrFleury's zerstreute die eine Hälfte der Furcht des jun-gen Königs und die Dauer seiner guten Gesundheitbefreite ihn auch nach und nach von Verändern; ja erwar deßwegen sein ganzes Leben von Achtung undDankbarkeit gegen den Regenten durchdrungen.

Fleury, dem sehr viel daran gelegen seyn mußte,für des Königs Gesundheit zu sorgen, und der sich vomDruck des Marschalls von Villeroy befreit sah, gab sichalle Mühe, diese verderblichen Vorstellungen dem Kö-nige zu benehmen, und ließ natürlich das Verbrechenauf die fallen, die jenen Verdacht dem Publikum bei-,gebracht hatten. Er fürchtete die Rückkehr Villeroy'S,wenn der König zur Regierung gelangte, dessen Ma-jorennitat nahe war: da das Joch von seinen Schul-tern war, wollte er eS sich nicht wieder aufladen. Erwußte sehr gut, daß die große Miene, die Ironie undAutorität,die der Marschall gegen den König öffentlichzur Schau trug, diesem unerträglich war, und daß derMarschall anfangs nur durch die schrecklichen Vorstel-lungen von Vergiftung den König an sich gezogen ha-be. Diese vernichten, hieß den Marschall vernichtenund dem Könige, ohne förmliche Beschuldigung, dieschändliche eigennützige Absicht zeigen, die diesenschrecklichen Eingebungen und Verläumdungen zuGrunde gelegen habe. Diese Aufklärungen, wodurchdie Gesundheit des Königs mit jedem Tage gewann,untergruben alle Achtung, alle Erkenntlichkeit gegenden Marschall von Villeroy und überredeten sogar denKönig, daß es nicht einmal den Wohlstand verletze,wenn er als regierender König den Marschall nicht zu-rückriefe; und der feine gewandte Fleury wußte allesdieß zu benutzen, um sich für immer gegen die Rückkehr