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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
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ihm Libvis zur Seite zu lassen, damit dieses Zei-chen von Aufsicht und Bewachung, das ihm allen Cre-dit absprach, seine Autorität lähmen sollte.

Er wollte zu Lyon keine Ehrenbezeugungen bei sei-nem Empfang annehmen. Seine erste Heftigkeit wargrößccncheilü gedämpft. Diese große Entfernung vonParis und vom Hose, wo nicht allein alles ohne diegeringste Bewegung blieb, sondern alles eine Executionvon solcher Wichtigkeit mit Schrecken anstaunte, nahmihm jeden Rest von Hoffnung, dämpfte feine Heftigkeitund riclh ihm, sich mit Mäßigung zu betragen, umnicht eine unangenehmere Behandlung zu erfahren.

Dieß war die Katastrophe eines Mannes, der allenden Acmtcrn, die er bekleidete, so gar nichtgewachsen,überall seine Albernheit blicken ließ und endlich denMangel an Klugheit und Verstand mit Einbildungenund Frechheit ersehen wollte, der überall nichts warals ein alberner Tropf »nd Comödianr, dessen totaletiefe Unwissenheit, das Krischen des Höflings ausge-nommen , ihm leicht einen oberflächlichen Anstrich vonRechtschaffenheit und Tugend lieh, womit er seine Un-dankbarkeit, und seinen entsetzlichen Ehrgeiz, vermögedessen er alles in Bewegung zu setzen suchte, um sich,bei aller seiner Schwäche und Feigheit, über alle zu er-heben und sich des Ruders zu bemächtigen, dessen er sounfähig war, zu verhülle» suchte. C'6 ist genug ge-sagt, daß er sich nie wieder von dem Sturz erholenkonnte, den ihm der letzte Vorfall zuzog. Sein gan-zes übriges Leben verging unter Aerger, Rene undVerachtung.

Er hatte den närrischen Wahn, daß er allein durchseine Wachsamkeit und Vorsicht daö/Leben des Königsschütze, de» man ihm mit Gift, zu entreißen trachte.Dieß war die Quelle der Thräuen, die der König beiseiner Entfernung vergoß, und seiner Verzweiflung, als

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