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Rückköhl/ benutzen, um ihm die Wahl des Neuen Gou.verneurs zu eröfnen und denselben ihm vorzustellenrDieß alles geschah den Tag darauf wirklich
Als es der Marschall zu Villeroy.erfuhr, wurde erentsetzlich gegen Charost aufgebracht, daß er seine Stelleongenonnnen hatte, besonders aber gegen den Bischofsvon Frejus, den er nicht anders mehr als „Verrätherund Bube" Nannte. Er beruhigte sich indessen nachund nach, und die heftigen Ausbrüche seiner Leidenschaftlegten sich, welche durch die ungestörte Ruhe, in derer alles bleiben sah, da ihm sein Stolz als gewiß vor-gespiegelt, daß der König, das Volk, ganz Paris sichempören würden, wenn man einen so geliebten, so wich»tigen Mann, als er zu seyn glaubte, anzutasten wagte,nur noch mehr gereizt worden war. Da er nun aufseine Kosten überführt war, daß man die Kühnheit undGewalt habe, ihn arretiren zu lassen, brachten ihndiese Wahrheiten, die er sich nicht mehr verhehlenkonnte, und die so Schlag auf Schlag seine so langegenährten Einbildungen niederschlugen, ganz außer sichund zur Verzweiflung. Er lobte gegen den Regenten,gegen seinen Minister, gegen die, welche bei seiner Ver»Haftung gebraucht worden, gegen die, welche ihn nichtvertheidigt, gegen alle, die nicht für ihn aufstanden,um ihn zum Könige zurückzubringsn und dem Regen-ten Trotz zu bieten, gegen Charost, der sich nicht ent»blödet, sein Nachfolger zu werden, besonders aber gegenFleury, der ihn betrogen und ihn auf bas unwürdigsteverrathen.
Wie gesagt, gegen den Bischofs von Frejus warer am meisten aufgebracht. Die Vorwürfe von Undank»barkeit und Verrätherei, die er gegen ihn ausstieß, nah«men kein Ende: er sagte, was er alles beim versterbe«nen König für ihn gechan, wie er ihn protegirt, wie erihm bcigestanden, ihm Wohnung, Unterhalt gegeben;