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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
143
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Hierauf.sagte er den beißendsten Spott auf v üLiboiS, als den gebornen Wächter aller Lrretirten,daß er Cellemare zum Wächter gegeben wordensey, und vorher dem Ambassadeur von Savoyen ! Kurzer war so bestürzt, so verwirrt und vor Aerger unvWuth außer sich, daß er keinen Augenblick bei sichwar.

Der Herzog von Villeroy, der Marschall vonTallard und Bikon erhielten nach und nach dieErlaubnis nach Villeroy zu gehen; fast kein Andererverlangte sie: aber das war erst den andern Tag.

Der Regent kam bald vom Könige zu uns zurückund sagte uns, daß die Nachricht von der Entdeckungseines Lehrers ihn beruhigt habe. Wir waren der Mei-nung, man müsse veranstalten, daß Fleury den an-dern Morgen schon zurückkäme, der Regent müsse ihndann auf das herrlichste empfangen, thun, als wenn nichtsgeschehn wäre, ihm schmeicheln und ihm zu verstehngeben, daß er ihm nur, um ihm alle Verlegenheit zuersparen, nichts von der Vcrhaftnehmung VilleroySentdeckt habe; wir waren ferner der Meinung, er müs-se ihm die Nothwendigkeit dieses Schrittes mit allerOffenheit erklären, um so mehr, da Fleury den Mar-schall hasse; er müsse ihn an,seinen Stolz, seine Ei-fersucht, seinen Eigensinnn erinnern und ihn fühlenlassen, wie sehr er mit seiner Entfernung zufriedenseyn könne, da er nunmehr den König ohne allen Zwangallein besitze; er müsse ihn bitten, daß er den Königvon den Gründen und der Nothwendigkeit diesesSchrittes überzeugen möchte, und müsse ihm dieWahl Charost'S eröfncn, ihm von demselben alleVerträglichkeit und Achtung versprechen, die er sichwünschen könne, ihn bitten, daß er ihn mit Rath undAnleitung unterstützen möchte; und endlich müsse erden Zeitpunkt der Frettde des Königs über FleuryS

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