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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
137
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Man hatte sich geirrt. Kaum zwei Stundennachher hörte man, daß der Marschall sich dessen waser gethan, gerühmt, aber hinzugesetzt habe, daß ersich unglücklich schätze, daß der Regent in dem, wo,durch er nur seine theuerste Pflicht zu erfüllen geglaubt,eine RespectSwivrigkeit gegen sich gefunden habe. Erwerde den andern Tag zu »hm gehen, und sich Aufklä-rung hierüber erbitten. Man hatte aber auf alle Fällealle nöthige Maaßrcgcln getroffen, sobald der Tag be-stimmt war, den Marfchail in die Schlinge zu locken.Man krauchte nur die letzte Anordnung zu machen, alsman noch denselben Abend erfuhr, daß der Marschallin die Falle gehen würde.

Auf der andern Seite von der Schlafkammer desRegenten war ein schönes großes Kabinet mit vier Fen-stern, die in den Garten gingen, ungefähr zwei Stu-fen von der Erde, zwei vorn beim Eingang, und zweizur Seite dem Kamin gegenüber, und alle in Form vonFlügelthüren, von oben biS aufden Fußboden sich öfnend.Das Kabinet diente den Leuten vom Hofe zum Warte-zimmer. Daneben war ein Kabinet, wo der Herzog vonOrleans arbeitete und wohin er die Ausgezeichnetesteneintreten ließ. Es war mit dem Eapitän der grauenMousquetärs, Artagnan, Verabredung getroffen,und dieser befand sich in diesem Zimmer nebst vielenOfficiers seiner Compagnie, die er hatte kommen las-sen , und mit anderen Gemeinen, die an dieser Vor^kehrung wohl sahen, daß etwas vorging, aber nichtmuthmaßen konnten, was es wäre.

Auch waren Chevauxlegers längs den Fenstern po-stirt, die ebenfalls um nichts wußten. Mehrere Of-fieiers und Leute vom Herzog von Orleans befandensich sowohl in seinem Schlafzimmer, ass im großenKabinet.

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Nach-