einen Augenblick aus den Augen laste, und mache ihnin allein für seine Person verantwortlich.
Auf diese Aeußerungen sieht ihn der Herzog vonOrleans starr an, und sagt zu ihm mit dem Ton deSGebieters: daß er sich verkenne und vergesse, er sollebedenken, mit wem er spreche und was er für Dingegesagt, die er freilich in der Unwissenheit gesagt zu ha»den scheine; der Respect vor dem anwesenden Königeverbiete ihm, ihm, so wie er es verdiene, zu antwortenund dieses Gespräch werter forrzusetzen; und sogleichmachte er dem Königs eine tiefe Verbeugung undging.
Der Marschall, sehr in Zorn, ging ihm einigeSchritte nach, indem er noch vieles zu erinnern hatteund sehr viel gesticulirte, aber der Herzog von Or->leans that nicht, als wenn er es sähe oder hörte.Der König war betroffen, und der ehemalige Bischofsvon Frejus, fein hehrer, grinzte vor sich in seinen
IV.
Da die Angel so gut angebiffen war, so stellte mansich nicht vor, daß der Marschall bei aller seiner Frech-heit doch> als kriechender furchtsamer Höping fühlenwürbe, daß es etwas ganz anderes sey, dem Earvi»nal DüboiS Trotz zu bieten, der, aller Welt verhaßt,noch immer den Stand seiner Erniedrigung an derStirne trug, als mit dem Herzog von Orleans in Ge-genwart des Königs anzubinden Und dje Rechte undAutorität des Regenten des Reiches durch die angeb-lichen Rechts seiner Stelle und seine Pflicht „für diePerson deS Königs haften zu müssen", vernichten zuwollen und so offen auf die beleidigendste Art gegen ihnqufzutretcii,
Man