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den Einfall, daß ihm deswegen etwas ärgeres Wider,fahren könnte, als der allgemeine Tadel eines so leidemsSaftlichen Exceffes; so sehr war man an die Unge.straftheir seines Stolzes und an die Schwäche des Her»zogs von Orleans gewöhnt.
Diese allgemeine Sorglosigkeit war mir willkom-men ; sie vermehrte die' Sorglosigkeit des Marschallsund erleichterte die Ausführung dessen, ^was ihm zuge-dacht war, und was er immer mehr durch die Anstö»ßigkeit und Anmaßung seines Betragens und durchdie Frechheit seiner beständigen Aussoderung?n ver.diente. Drei oder, vier Tage nachher reiste ich nachVersailles, um den Herzog von Orleans zu sprechen;und dieser sagte mir, daß er in Ermanglung eines bes-sern und zu Folge dessen, was ich ihm öfters über denHerzog von Charost gesagt, entschlossen sey, diesemdie Stelle als Gouverneur des Königs zu geben. Ethabe ihn ganz ins geheim gesprochen; Charost habedas Anerbieten gerne angenommen. Er wolle ihn inseiner, Charost's, Wohnung eingeschlossen halten, sodaß er nicht ausginge und sich sehen ließe, um ihn ganznahe bei der Hand zu haben und ihn im Augenblicke,wo es Zeit seyn würde, zum Könige führen und instal»liren zu können.
Der Regent überlegte noch einmal mit mir diegan-ze Anlage deS Unternehmens, und ich ging nach Meu-von zurück, entschlossen, es nicht eher zu verlassen, bisnach der Ausführung, die nunmehr so nahe war, undkeine weitern Maßregeln nöthig machte.
Sonntags den uten August ging der Regent amAbend zum Könige, um mit ihm zu arbeiten. Dasgewöhnliche Geschäft an diesem Tage war, daß er demKönige die eingetretenen Erledigungen von Pfründen,gewissen Magistratsämtern, und Intendantenstellen Vor-leger. Diesen Abend aber kam nichts zur Sprache als
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