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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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ter mit dem Herzog von R bei sich nährten, die aufdie verächtlichen Bedingungen, die sie erst dann mach,ten, als die Sache zu weit gediehen war, um sie zuverwerfen, abgebrochen wurde, und worüber der Mar.schall von Villeroy so aufgebracht war, das; ertrotz den Thränen und Reizungen der Herzogin vonVentadour und trotzdem Aerger der Rvhcm'S, diekurz darauf den Herzog von Retz die äitesteTvchrer desHerzogs von Luxembourg unter annehmlichen Be-dingungen heiralhen sehen mußten , wahreno sie sichnoch allzu glücklich schätzten, daß sie ihre Tochter demHerzog von Mazarin, einem Manne von so we-nig vortheiihafcer Geburt und Person, und oh-ne Charge oder andern Ersatz geben konnten, daß er,sage ich, nichts mehr von der- Sache hören wollte.

Es wäre unnütz, hier weitläufig auseinander zusetzen, wie lästig die hohe Miene und Superioritäkwar, die Villeroy als ehemaliger Patron gegen Ber-wick annahm, und die Anmaßung von Autoritär, dieer aus ihm häufte. .Ich traf mit le Blanc die Ver-abredung, daß er augenblicklich, sobald mau zur Aus-führung deS Vorhabens geschritten, mich davon be.nachrichtigen und nur nach Meudon schicken sollte, umsich nach mir zu erkundigen; an diesem nichts sagendenCvmpliment würde ich erkennen, daß der Marschall,von Villeroy fortgeschickt sei).

Ich kehrte also gegen Abend nach Meudon zurück^wo mehrere von den Freunden meiner Frau und denweinigen oft zu Nacht blieben, und wohin von Parisund Versailles oft Gesellschaft zum Diner und Sou-per kam, so daß ich diesen Abend eine zahlreiche Ge-sellschaft antraft Man sprach nichts als von dem Vor-fall mit Villeroy, der allgemein getadelt wurde; aberweiter ging man nicht. In den io Tagen, die biszu seiner Aufhebung verflossen, kam wohl niemand auf

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