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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
130
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legen müsse, der gewiß von dem Gipfel seiner Sicher-heil und Wichtigkeit, auf dem er zu stehen glaube, daer dieses Betragen bis jetzt durchgcsetzt zn haben wäh.ne, hincinstürzen würde; und wenn es gelänge, somüsse der Herzog sich darüber entrüsten, und, mitSchonung des Refpccts vor dem anwesenden Könige,gegen den Marschall einen netten Ton anstimmen, undohne alle Härte ihn fühlen lassen, daß er unter der Au.torilät und dem Namen des Königes die oberste Staats-gewalt sey; dies; könne zu einer schicklichen Vorderentung für das Publikum genug seyn, und der Marschallkn seiner Trunkenheit, so wie ein mancher anderer,würde es nicht eher als nach Vollendung der Sacheverstehen, da man so sehr an die Nachsicht Sr. K.Hoheit gewöhnt sey. Diese Schlinge müsse ihm erstdann gelegt werden, wenn alles beschlossen, angeord-net und bereit wäre, sodann aber keine Zeit verlorenwerden.

Als ich aufgehört zu reden, sagte der Herzog vonOrleans zu mir:Sie sind mir zuvor gekommen,ich wollte dasselbe sagen. Was dünkt Ihnen, Ai. leDüc? "

Der Prinz billigte sehr den Vorschlag, den ich ge-than, und lobte ihn. Man kam überein, daß nichtsanderes zu thun sey, als, wenn man den Marschallhabe arreciren lassen, ihn nach Villeroy zu schicken;hier könne mau ihm wegen seines hohen Alters, aberwohl verwehrt, einige Ruhe gönnen, und dann sehen,ob man ihn nach Lyon oder wo anders hin schickenmüsse«

Ich sagte hierauf, man müsse dann aber auch einSubjekt haben, das man an seine Stelle als Gouver-neur setzen könnte; man müsse zuvor auf diese Wahldenken und nicht vergessen, Laß man ja kein unzuver-lässiges Subjekt, nicht einmal einen anerkannten A»-

hän-