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Jetzt schwieg ich» Wählend ich sprach , war dttHerzog von Orleans sehr aufmerksam und in großeminner» Zwiespalt gewesen; er fragte M. le Düc, waser davon dächte. M. le Dur erklärte; er sey meinetMeinung, und wenn der Marschall bliebe, so Hab«Man nur,-die Schlüssel abzurreten."
Der Herzog von Orleans wiederholte einige dervorzüglichsten Gründe und entschied auf die Nothwen-vigkcit/ sich den Marschall vom Halse zu schaffen. Hier»auf schritt man zu der Frage; wie man dieß unzufan»gen habe?
Der Herzog von Orleans fragte Mich zuerir umMeine Meinung. Ich sagte: eS kämen hier zwei Dingezur Sprache, der Vorwand, und das ausznfnhrenkeUnternehmen selbst. Man brauche einen Vorwandvon der Art, daß er alle» Unparteiischen in die Augenspränge und selbst von den Freunden Villeroy'S nichtwiderlegt werden könne; und besonders Müffe man sichhüten, zu dem Glauben Anlaß zu geben , daß die Ver-stoßung Villeroy'S Wirkung von der Mißhandlung ge»gen Dübois sey. So entsetzlich diese auch erscheintgegen einen Cardinal und Minister im Besitz des Ver»trauenS und der Geschäfte, so würde doch das Publi-kum, das ihn beneide, das ihn nicht liebe und Kurzu gUt wisse, woher er stamme, das Opfer zu großfinden ; gegen die Strafe gehalten, würde daS Verge-hen selbst verschwinden, und das Publikum Über U»gerechrigkeit schreien. Bei gewaltsamen, obschon noch»wendigen Schritten müffe man immer die Vernunft undselbst den Schein auf seiner Seite haben, und ich wärenicht der Meinung, so schnell nach der Beleidigungdie Strafe folgen zu lassen , die er verdient habe»
Ader der Herzog von Orleans habe glücklicherweiseden schönsten Vorwand in Händen, der allen, die denKönig umgäben, bekannt sey, ein Vorwand, vernicht
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