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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
127
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getäuscht, sich gestellt, als wolle er sich seinen Grün-Ven fügen, und den Huldigungen DüboiS's, die erihm versichert, sich ergeben, in der Absicht, beiden so zubegegüen, wie er ihnen begegnet ist, ohne alle SchonungloS zu brechen, sich zum Feinde des ihm zuvorkommen-den Ministers, folglich zum Feinde der Regierung unddes Regenten, der sie führt, zu erklären; eine Hand-lung, deren Kühnheit und Großmuth ihn begeisterte,die, wie er glaubte, dem Publikum gefallen mußte, umderentwillen er die Zuvorkommung LeS Vertrauten desInhabers der Staatsgewalt, die angebotene Theil-nahme an Führung der Geschäfte, die damit verbumVene Gewalt, endlich dl> Ruhe für sein Alter und soviel und große Vorthnle verachten und vielmehr dasallgemeine Beste, die bessere Einrichtung der Dinge,den Dienst deS Königs, die Absichten und das Ver-trauen des verstorbenen Königs gegen ihn im Auge ha-ben und durch ein so großes glänzendes Werk, dieThat der vollkommensten Uneigennützigkeit, die letzteZeit seines- Lebens verherrlichen zu müssen glaubte.

Sa wie auch der Marschall zu diesem Vorfall ge-bracht worden seyn mag, ist die Sache immer dieselbeund kömmt auf eins hinaus. Er hat den Degen gegenden Regenten gezogen und hat offenbarden Rubiconpassirt." Es also hingehen lassen, sagte ich, und denMarschall aufsein^m Platze lassen, heißt eine Schwächeund eine Furchtsamkeit zeigen, die im Stande ist, alleMißvergnügte und auf die Volljährigkeit Hoffende ge-gen uns zu vereinigen; dieß heißt dem Parlement seinesonstige Starke und Anmaßung wieder geben; dasheißt eine furchtbare Partei gegen sich erwecken, allesAnsehen im Reiche und alle Achtung im Auslande ver»lieren und sich der Verachtung und deren Folgen preis-geben, dieß hieße sich eine Grube für die Volljährigkeitgraben.'^

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