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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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schloß er sich in seiner Freude, es durch seinen Stolzund seine Anmaßungen aus diesen Punkt gekracht zuhaben, und in der Ungeduld, sich davon in Besitz setzenzu wollen, dein Cardinal Dübois zuvor zu kommenund mit dem Cardinal von Bisiy, ihrer Mittelspcr-son zu ihm zu gehen, um ihre Versöhnung und ihrenFrieden zu besiegeln. Vielleicht störte ihn dann dortin dieser friedlichen Absicht der Anblick deS CardinalSDübois, die Stellung seiner große» Phrasen. Derhohe Ton, den er führen wollte, verwirrte ihn, dieAsfektation, gut zu sprechen, nahm ihm den Kopf, dieFreiheit und Snperiorität, mit der er reden wollte,führte ihn zu weit; und so, sich immer mehr verwir-rend und erhitzend, konnte er nicht mehr zurück, under verlor den Kopf; er hatte die Sache verstäichig an-gefangen und endigte sie als ein Thor, das ganze Giftseiner Seele, den Stolz seiner sorglosen Zuversicht,und das Selbstvertrauen eines Trunkenen zeigend, dergegen Mauern rennen würde.

Ober, fuhr ich fort, ist er vielleicht der aufgebla-sene Mensch, der gern den Cardinal Dübois zu seinenFüßen liegen sehen möchte, der sich für einen Mannhält, den man nicht entbehren kann, den man nichtvon seinem Platze zu verdrängen gewagt, und jetzt nochweniger wagen werde, da er festen Fuß gewonnen undvom Publikum wegen der Anvertrauung der Person deSKönigs sich geliebt sieht, den er, durch Vorspiegelungder Nähe seiner Volljährigkeit, durch alle die Gründe,in denen ein Thor sich gefällt, und besonders durch dieUeberzeugung, daß die Schritte des CardinalS-bvis als Inhabers aller Geschäfte gegen ihn seine großeWichtigkeit zeigen, zu überreden gewußt hat, daß ecihm allein angehöre.

Voll, sagte ich, von solchen Ideen, die er nichtverdauen konnte, hatte er dann den Cardinal Bist»

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