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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
123
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wissen wolle, ohne mir Zeit zu lassen, mit kaltem Blut' darüber nachzudenken; aber zur Ausführung selbst, so

" dringend ste auch sei)» möchte, müßte man nach reifli-! cher Ueberlegung schreiten, und sich vorsehcn, daß manweder jetzt noch in der Zukunft üble Folgen zu erwar-? ten habe.

Wahrend ich dieß sagte, stand der Cardinal mit' gespitzten Ohren, die Augen niedergeschlagen und auf

"" mich geheftet da, begierig jedes Wert von mir aussan-

gend und die Farbe wechselnd, wie ein Mensch, der^ sein Unheil anhört. Meme Rede erheiterte ihn, soweit es die in ihm kochende Wuth zuließ. Der Herzog' von Orleans billigte Vas, was ich sagte, und der Car-

' dinal warf mir einen dankenden Blick zu, und sagte

^ zum Herzog, er habe die Macht zu wählen ; er sehe wohl,

- daß er nicht bleiben könne, wenn der Marschall bliebe;

M und wenn auch Se. K. H. sich entschlösse, ihn zu ent»

ch fernen, so müsse man eilen, weil die Dinge nicht in

der Verfassung bleiben könnten. Man kam endlichilk überein. daß man den andern Tag darauf denken wolle,

<r und ich sollte mich des Nachmittags um Z Uhr bei dem

e- Herzog von Orleans einstnden.

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III.

^ Ich fand um die bestimmte Stunde Dübois bei

, ihm, und einen Augenblick darauf kam M. le Düc,

0 der von dem Vorfall unkcrrichter war. Der Cardinal

Dübois unterließ gleichwohl nicht, ihm eine kurze Re»^ lacion davon zu geben, die er ein wenig mir Lnme»

^ kungen und Reflexionen überlud; indessen war er mehr

bei sich, als den Tag vorher, da er Zeit gehabt harre,sich zu sammeln, und er schon hoffen konnte, des Mar-schalls