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seyn mögen. Der Cardinal bestand immer auf jenerAlternative, und der Herzog gerieth darüber in Verle-genheit und fragte mich: was ich davon dachte? mitder Voraussetzung, wie e6 schien, daß ich ein Mannsey, der sich immer dem Rang des Marschalls von Vil-leroy entgegengesetzt habe. Ich antwortete, ich sey sobestürzt und so verwirrt über diesen sonderbaren Vor-fai!, daß ich vorerst meine Gedanken sammeln müßte.
Der Cardinal, der sich an den Herzog, nicht anmich wendete, bestand aus einem Entschluß. Der Her-zog drang aufs neue in mich und ich sagte endlich: bisjetzt hätte ich die Abdankung des Marschalls von Vil-leroy als ein sehr gefährliches Unternehmen angesehen,aus Gründen, die ich Se. K. H. mehrmals ausein-ander gesetzt; ich hielte es noch immer für eben so ge-fahrlich, zum wenigste» jetzt, da der König . sein Zög-ling, alter und seiner Volljährigkeit nahe wäre; aberso gefährlich eS auch seyn möchte,, so mache der entsetz-liche Vorfall, der eben geschehen, eS weit gefährlicher,ihn an der Seite des Königs zu lassen; und man könnte»licht läugnen, daß das, was er gcthan, nichts wenigerhieße als den Degen gegen den Herzog von Orleans zie-hen; seine spöttischen Ausfoderungen, ihn arrekiren zulassen, zeigten nur, daß er fühle es verdient zu haben,und nur die Zuversicht habe, daß man es nicht wagenwürde, und wenn man es auch wagen wollte, nicht zuthun vermöchte, und daß er auf diese Voraussetzunggestützt sich keinen Zwang anzuthun brauche; von demersten Tage der Regentschaft an habe er gegen den Her-zog von Orleans insgeheim Unheil angesponnen undsich immer gegen dessen Gnade, Vertrauen und Zu-Vorkommen verhärtet, worauf er nun endlich die Maskeablege und nichts weniger im Sinne zu haben schiene,als ihm öffentlich die Fahne der Empörung entgegen-zutragen ; dießj sey meine Meinung, da sie Se. K. H.