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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
121
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II.

irr

Ich hatte lange mit dein Herzog von Orleansgearbeitet und geplaudert; er wqr in seine. Garderobegegangen und ich stand hinter seinem Bürea» undyrachte einige Papiere in Ordnung« als ich den Cardi-nal Düboi6 Hereinstürze!, sah, ganz außer sich« mitverstörten, vor dem Kopfe liegenden Augen. Als er»nich allein sah, fragte er ungestüm;wo ist der Her-zog von Orleans d Ich bin ycrlorcn, sagte er, ich binverloren" und lief in die Garderobe.

Der Herzog, der ihn gehört hatte, lief ihm ent-gegen und traf ihn an der Thüre des Cabinets. Siekamen zurück, und ich fragte, was es gäbe- Er er-zählte hierauf mit seinem gewöhnlichen Stottern, dasnoch die Wut!) vermehrte, den schon beschriebenen Vor-fast, noch viel umständlicher, als ich cs gethan. Hier-auf sagte er zum Regenten; Se. Königl. Hoheit würdenun selbst merken, was der Marschall im Schildeführe; und nach einer Beschimpfung dieser Art müßteder Herzog aus der Stelle bedenken, was er thnn könneund wolle; er möchte zwischen ihm und dem Marschallvon Villeroy wählen,, weil, so lange dieser am Hosebliebe, er niit Ehren nicht länger daselbst bleiben undsich in kein Geschäft mehr Anlassen könne.

Der Herzog und ich, wir glaubten Heide zu trän-Mey , als er uns diese Erzählung machte. Wir thacenMehrere Fragen, um uns von dem Factum zu über-zeugen. Aber wir fanden keine Abweichungen und Wi-dersprüche in Yen Antworten des Eardinals, so sehr erHM» in Wuth war; jeden Augenblick gab er jene Al«ternative wieder und schlug vor, daß man den Cardi-nal Bissy als Augenzeugen kommen lassen sollte.

Man stelle stch vor, was für eine Scene es nunhier wieder gab, und gern hätte ich ihrer überhoben

H ; seyn