ander verzeihen zu können. Er wolle es ihm nur fa.gen, daß er über kurz oder über lang ihm den härtestenStreich versetzen würde, der in seinen Kräften stände;aber er wolle ihn, mit derselben Aufrichtigkeit einen gutenRath geben. „Sie sind allvermögend, fuhr er fort, allesbeugt sich vor Ihnen, nichts widersteht Ihnen ; glaubenSie mir, Sie haben nur noch etwas zu thun, bedienenSie Sich Ihrer Macht, schaffen Sie Sich Ruhe,lassen Sie mich arrxtiren, wenn Sic es wage». Werwird c6 Ihnen hindern? Lassen Sie mich arretiren;Sie haben nur noch dieß zu thun/t Hierzu gab exnoch Erklärungen, trotzte und schmähte mit einer Zu-verficht, als wenn den Himmel stürmen und ihn arrc-tixen lassen, eins und dasselbe wäre.
Man kan» sich vvxstcllen, daß allen diesen heftigenAeußerungen nicht wenig Gegenvorstellungen und leb.haste Verweise von Seiten Bisso's entgegengesetzt wur,den; aber der Strom war nicht aufzuhalten. Endlichvon Zorn und Unwillen gegen den Marschall yvu Vil.leroy außer sich, von dem er sich selbst so hast getäuschtsah, ergriff er ihn beim Arm und bei den Schulternund schob ihn zur Thür hinaus und ging selbst mit ihmweg.
Düboiö mehr todt als lebendig, folgte ihnen, sagut er konnte: man mußte sich vor den Gesandten, dieim Vorzimmer warteten, zusammcnnehmen, Aberalle mochten sich zwingen, soviel sie wollten, cs entgingkeinem der Minister, daß sine gewaltsame Scene imCabinet vorgcgangen seyn müßte, und bald war Ver»sailles von dieser Neuigkeit voll, die durch die öffent.sichen Prahlereien und Schmähungen des Marschallsvon Villeroy auf das beste aufgeklärt wurde. ,
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