sichern. Bissy säumte nicht, diesen angenehmen Auf.krag auSzurichten, und Villeroy, der nicht dahintenbleibe» wollte, that Bissy de» Vorschlag, daß sie beide»nt einander zu Dübois gehen wollten. Der Zufallwollte, daß sie eines Dienstags morgens zu ihm gin-gen, gerade als ich, ich weiß nicht mehr in welcher An-gelegenheit, von Meudon, wo ich wohnte, nach Ver-sailles kaut, um mit dem Regenten zu sprechen.
Bissy und Villeroy fanden bei Dübois alle aus-wärtigen Minister versammelt, deren Audienztag beiihn, war und die in dem Vorzimmer des CarbinalSauf Audienz warteten.
Es war seit langer Zeit die Gewohnheit bei diesenAudienzen eingelnhrt, daß die auswärtigen Minister,einer nach dem andern, so wie sie in dein Wartezimmerangekomnie» waren, vorgelassen wurden, um Rang»streicigkeüen zu vermeiden. Bissy und Villeroy fan-den Dübois mir dem Russischen Gesandten in seinemCabinek eingeschlossen. Man wollte dem Cardinal einenso neuen Besuch, als der Marschall von Villeroy war,«mmelden; aber er wollte cS nicht zugeben und setztesich unlerdessen mit Bissy auf ein Canapee nieder.
Als die Audienz geendigt war, begleitete Düboisden Ambassadeur aus seinem Cabinct; er erblickte so«gleich die ans dein Canapee Sitzende», sah Villeroy undeilte augenblicklich auf ihn zu, sagte ihm in aller Ge-genwart tausend Danksagungen mit vielem Bedanre»,daß er ihm zuvvrgckonimen, da er nichts als die Er»laubniß, zu ihm kommen zu dürfen, erwartet, undbat Bissy und ihn, mit ihm in sein Cabinct zu gehen.Sie thaten cs, Dübois entschuldigte sich bei den Am-bassadeurs, verließ sie und sol lte senen ins Cabinet.
Eine Menge gegenseitiger Complimente, und man-cherlei Eröfnungen von Seiten Bissys über die Sache-waren das Vorspiel der Conserenz; hierauf folgten
Be-