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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
111
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man wohl lernen al,gritsl,ls zu seyn, aber nicht mitfürsterlichen Leuten umzugehen. Den zrsten Jan. 1719.

2. Die Bastarde aus Furcht, daß man sie unddie Prinzen vom Geblüke jugiren möge, haben vor et»liehen Monaten viele vom hiesigen Adel an sich gezogen,und nachher eine gar Unrechte Supplik gegen die vucset l?sirs gegeben. Mein Sohn hat die Supplik nichtannehmen wollen, und ihnen verbieten lassen, Versamm-lungen zu halten, weil ihre Versammlungen nur aufRe-volren angesehen seyn. Dieses ohngeachtet, haben sie,durch des Duc sts ivisine und seiner Gemalin ünstiften,immer fortgefahren, und sind so insolent geworden, daßsie meinen Sohn ein ivlemoire geschickt, und eins anSParlament, worin stehet: daß der Noblesse allein ge-bühre, die Sachen der I?rincss clu 8sng gegen diekrin-ces legitimer zu decidiren. Dreißig haben dies lVlemoi-re unterschrieben. Mein Sohn hat sechs der Vornehm-sten von ihnen gefangen nehmen lassen; drei sind in derBastille, und drei nach Vincennes gesteckt worden. Sieheißen: Ur. lle Lbslillun, cle lklieux, lle llesukremont,cle Ichligrisc:, cls Llermont und D'O; welcher bei demLomts lls l'onlouse ist, und sein Hofmeister gewesen.Des Lleruiant» Frau ist Osiue bei lVliitlrime !s Ouclies-se clsLerri; sie ist die schlaueste nicht, und sagte über-laut vor der Oucliesse Ue Lsrri : die Sachen mögen ge-hen wie sie wollen, so werbe ich doch und mein MannLeib und Leben für dem Lomte cle T'onlauss darsehen,woraus wohl klar erscheint, daß alles von den Bastardsherrührt. Ich muß doch auch sagen, wie undankbardiese Leute seyn. Der Llistilloii war ein armer, blut-armer Edelmann, dessen Vater eine kleine LI, arge beilVIr. Lastoii hatte, von denen so nur in die ^Nti-Lksm-bre bleiben, und nie mit ihrem Herrn in den Kutschenfahren; denn die so die rechten Descendentcn von dem al-ten Hause LKatiiion präcendiren zu seyn, wollten dem

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