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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
100
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Mcls Qenoncourt , meiner Tochter vsms ä'gtour,der Herzog wußte sich so zu drehen, daß sie Vs,»«ä'scour wurde. Lrsoir ist reich, sie blut arm; erpro-ponirte, die vsw« zu heirathen. Der Herzog warfroh, sie einem zu geben, der mit dieser Schelmereiunter der Decke spielen konnte; also wurde sie ä«Osoa. und hernach Osine ä'auiour. Die alte Hof-meisterin starb. Meine Tochter meinte ihrem Herrn ei-nen großen Gefallen zu thun, und dem Oson auch,sie zur vsme ü'konneur zu Machen. Das hat sie ebenzur 6eskonl>eur gebracht. Den 21 steil März 1719.

i; Meine Tochter ist in Betrübniß, weil Osor»und seine Frau eine Reise von io Tagen thun, um einMarquisat zu kaufen von 820 tausend l- Der Her-zog will nicht bei meiner Tochter bleiben, sondernnimmt den Prätext, er wolle alle plsces karre, im El-saß sehen, und wird so lange auSbleiben, bis die soherzgeliebte Dame mit ihrem Manne wird wiederkom-men. Das gehet meiner armen Tochter sehr zu Her-zen. Den ;ten Aug. 1719.

17) Der Herzog sieht und hört nicht mehr alsLurch Oson, sein Weib und ihre Kreaturen. Denroten Occbr. i 19.

lg) Meine Tochter hat ihren Herrn so erschrecklichlieb, daß er ihr alles weiß machen kann, was er in derWelt will, ob sie zwar von seiner Passion für diepcrsuadirt ist, und nicht daran zweifeln kann. Wennder Herzog ihr ein wenig flatnrt, und sagt: er wärenicht verliebe von der 6ri,on, es wäre nur Freundschaft;er hätte sie lieb, und wenn sie wollte, wollte er dieOaon nicht mehr sehen; aber eS würde ihn doch auSFreundschaft schmerzen, wenn er gedächte, daß IV>.üv Orsai, seinentwegen verschimpft werden sollte; aberum ihr Gemürh in Rnhe zu setzen, wäre nichts, so ernicht thun wollte, um ihr zu erweisen wie lieb er sie