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der arme Mann konnte sein Projekt nicht fortsehen,denn er bekam auf einmal eine starke Kolik, woran ecin wenig Stunden zu meinem Unglück starb. Dawies sich äbiiL. Man hatte keinen andern Präccptorbei der Hand, also blieb er bei meinem Sohn, undkonnte so wohl als ein ehrlicher Mann reden, daß ichbis auf meines Sohns Heirath ihn dafür gehalten, dahabe ich alle kourberisn entdeckt. Den 2gsten Octbr.1716.
2) Ware der äbks äu Lois so christgläubig als ersonst viel Verstand hat, so wäre er ein wackerer Mann;allein er glaubt nichts, und das macht ihn falsch undscelerat. Gelehrt ist er, daS ist gewiß, und hat mei-nem Sohn gelehrt gemacht. Aber ich wollte, daß erihn hernach nicht mehr gesehen hätte, so wäre keineschlimme Heirath geschehen, die ich noch nicht verdauethabe. Außer i'^bbä -in Lois, ist ganz gewiß kein ein-ziger Pfaf in meines Sohnes Gunst. Den 6ten Nov.1716.
z) L.'Hdi)L äu Lols thut, als wenn er glaube, daßwir ganz wohl mit einander stünden, und was ich ihmauch vervricslicheS sagen mag, nimmt er alles in Vexi-rung sScherzs an. Men igten Novbr. 1716.
4) Die Lisric« habGich dem äbbe ctu Lois geleistet,daß er viel Verstand hat, wohl spricht und von guterGesellschaft ist, aber falsch und intereffirt wie der Teu-fel. Er stehet auch einem jungen Fuchs gleich. DieFalschheit sticht ihm aus dem Augen heraus. DenLüten Febr. 1717.
;) Mein Sohn hat seinen Lbba ciu Lois recht re-«esmpensirc. Er hat ihm die LKZrgs gegeben 8sere-rrj^ chl Obioer clu Loi, welche keu IVlr.OIlieres hatte,des ist wohl 22ooo L. Einkommen. Dazu hat ereinen Plah in dem tlouseil cis Legencs etrsngar» Den2zsten März 1717.
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