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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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der. nehmen, daß sie ihren Gang so yegligirt, aber siehat gern, daß man sie hübsch findet, sie ist gerngeputzt, und kann doch nicht begreifen, daß der bestePutz gute Mienen und bonns grsc« ist, und daß keinPutzen was Hilst, wo das nicht ist. Den 2ysten Jul.1713.

10) Sie schlagt ganz in das Nortewsrlsche Ge-schlecht, gleicht der Ouckssss äs la Stores, als wennsie ihre Tochter wäre, und die Falschheit der lVIorrs-»rar« sieht ihr aus dem Augen. Den lyten Mai1719.

11) Mein Sohn hat dem Prinzen von Moäsnsseine Tochter äs Vslols akkordirt, welches michvon Herzen erfreuet.

12) Vorgestern kam sie des Abends mit ihrer FrauMutter her. Daß der Courier angekommen, hattefix die Augen eine Faust dicke ganz roth und bitter trau-rig. Den 2gsten Novembr. 1719.

ig) Unsere Herzogin von Hannover schreibt mir,daß der Bräutigam ganz verliebt von äo Vslois,nämlich von deren Konterfait, geworden ist; ich findesie mehr schön als angenehm; sie hat gar schöne Au-gen, schöne Haut und Farben; der Mund ist auchnicht häßlich, die Zähne gesund und weiß, aber nichtgar gleich, einen^ Oberzahn, der ihr gar übel stehet,wenn sie lacht, und eine Habichtsnase, so alles ver-Lirbt, in meinem Sinn. Sie ist gar groß, nicht übelgeschaffen, den Leib ein wenig kurz und dick, der Kopfstehet ihr in den Achseln und gar lange Beine undSchenkel. Man stehet wohl, daß sie nie haj wollentanzen lernen, denn sie geht wie ein Weib von 30Iah-ren, hat msuvsise grsce in allem was sie thut. Siehat schwarze Augen und Haare. So ist die Braut.Wenn das innerliche so gut als das äußerliche wäre,

so