gefaßt hatte, auch schön Zahnfleisch. Den utenNovbr. 1718.
11) lVlr>6. 6'OrIesvr tractirt ihre Tochter die Aeb»tissin nun besser. Der verneuete Haß gegen dieseToch.ter ist nur, weil man um ihrentwillen des ViilgrsSchwester aus dem Kloster gehe» machen, und weilVillsrs in des One clu iviqin« Interesse ist. Icli findedoch nicht, daß diese Aebtisstn sv sehr zu beklagen ist,denn man giebt ihr irooo d. Pension des Jahrs,und die erste Abtei so vakant werden wird, wird sie be-kommen. Aber U'Orlssiis kann nicht leiden, daßVillsrs Schwester meines Sohns Tochter cedirt, wel-ches doch in meinem Sinn gar nicht ungereimt ist. Denröten Mai 1719.
12) Sie stehet übeler mit ihrer Frau Mutter alsnie, sagt, sie komme nur zu ihr, um sie auszumachenfzu verspotten sj Den ;tcn Mai 1719-
ig) Unsere Aebtisstn von Lkellss misgönnt ihrerFrau Schwester ihre Heirath nicht, findet sich glückst-cher, und hat in dem Fall groß Recht« Den röstenSeptembr. 1720«
14) Ich hatte meinen Enkel nie so lustig gesehen,als vergangenen Sonntag. Sie war mit ihrer Schwe-ster zu Pferde, lachte und machte sich dem Augenscheinnach recht lustig. Abends um H Uhr kam ihre FrauMutter her; wir spielten bis zum Nachtessen, nachdemEssen meinte ich, daß wir spielen sollten, aber Naä.ä'Orlsaiis bat mich, mit ihr und IVksclseUe ä'Orlesris inmein Kabinet zu gehen; da fiel mir ihre Tochter zuFüßen und hat mich und ihre Frau Mutter, zu erlau-ben, nach Obellss zu gehe», ihre Devotion dort zuverrichten. Ich sagte: man kann seine Devotion über-all verrichten, der Ort thut nichts dazu, sondern dieProbe und Vorbereitung. Sie aber hielt fest im Be-gehren nach Okelles zu fahren; Ich sagte zu ihrer Mut-
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