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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
52
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sie zwar gar nicht häßlich ist und recht wohl geschaffen.Den Uten. August 1716.

5) Es ist nicht aus jaiousis für ihre Schwester,daß sie Nonne wird, sondern aus Furcht, von Mut.ter und Schwester geplagt zu werden, die sie sehr fürch-tet; und sie hat in diesem Fall kein Unrecht. Dieseund die älteste lieben der Mutter Favoriten nicht, pNdkönnen sich nicht resolviren, ihr z» schmeicheln, haltenauch nicht viel von ihrer Mutter Brüdern; da liegtder Haase im Pfeffer. Den lstcn Octobr. 1717.

6) Mein Sohn ist gestern nach 6Ke1les gefahren,und hat den Cardinal cle Nosülee hinkommen lassen,um den letzten Versuch zu thun, seine Tochter auS demKloster zu retten. Den 2osten Jul. 1715.

7) Ich habe das Herz heute ganz schwer, wennich gedenke, daß unsere arme lVlchsüs ci'Orlssns heutedie Profession thut. Ich habe ihr alles vvrgestellt, waßich habe erdenken können, sie « von diesem verteufeltenVorsatz abzuhalten ; aber eS hilft nichts. Den 2gstenAugust 1718«

8 ) In dem Kloster nehmen sie heilige Namen an,also hieß sie unter den Namen Loeur Lsiiicl«. Den6 ten Septembr. 1718-

y) Niemand hat Lust zu weinen, und das wäre ge-schehen, wenn ich bei meines Enkels Profession gcwe-sen wäre. Mein Sohn hat das auch gescheuet. lVI6seN°ü'Oe!s-ir>« Ursachen weiß ich nicht, denn die hat alleingewünscht, daß sie eine Nonne werden möchte, undauch ihre Schwester A/Il>seUe u« Valais, aber die konn-te dort nicht allein ohne ihre Frau Mutter seyn. Den6ten Septembr. 171z.

io) Ich habe in meinem Leben keine schönere Zah-ne gesehen, als unsere Nonne in tlkelles ihre, wiePerlen, ganz gleich, als wenn man sie an eine Schnur

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