alt wäre; das ist ihr von den Kmdernblattern gekom-men und geblieben, sie ist doch gar wenig davon ge-zeichnet. Den zten Decembr. 1720.
Mademoiselle cl'OrleariS, l^ouise Mlel-lieit cle 6liartres.
1) Dis 2te Tochter von Äkacl. S'OrleAris ist wohlgeschaffen, und auch nicht so häßlich vom Gesicht. Siebleibt noch fest aufdem Sinn, eine Nonne zu werden,jedoch deucht mir, daß sie sich besser zur Welt schickt»Ich thne mein Beßtcs, sie davon abzurathen, aber siehat die Narrerei noch im Kopf. Den Zten Januar1716.
2) Sie hat gar schöne subtile Hände, und weißund roth ohne Kunst. Den i6ten Jan. 1716
g) lVIil-^-'t- cw Lliarrres ist die schönste unter mei-nes SohnS erwachsenen Töchtern, sie hat eine schoneHaut, schöne Farben, schöne Zähne, hübsche Augenund eine schöne aber sie stammelt ein wenig.
Ein Prinz von Anhalt, so hier ist, ist recht verliebtvon ihr; cö ist ohne Gefahr, denn eS ist ein häßlichSchätzchen. Den oten Octobr. 171Y.
4) Sie tanzt wohl, singt noch besser und hak eineschöne und große Stimme, weiß die Musik a Il vre on-vei-r. und verstehet das Aceompagncment perfect. Siesingt ohne die geringsten Grimassen zu machen. Siebestehet noch fest darauf eine Nonne zu werden; oberich kanns nicht glauben, denn sie hat rechte Vuben-In-clinakioncn, liebt Hunde, Pferde, Reiten, Schießen,fürchtet nichts i» der Welk, und fragt iiach nichts, wasdie Weiber lieben, fragt nichts nach ihrer Figur, ob
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