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gingen, »in zur Jagd zu fahre». Die Königin sagtezu mir, es solle kein Ball werde», es sey Befehl ge-geben, die seit so langer Zeit getroffenen Vorberei-tungen wcgzunehmen und winkte mir, daß ich noch-malS mit dem Könige sprechen möchte. Ich antwor-tete also: ich bedauerte es sehr, da ich mich so sehrdarauf gefreut hätte, und wenn ich eS wagen dürfte,so würde ich mir diesen Ball als eine Gnade ausbit»tcn. Unter diesem Gespräch kamen wir zu der kleinenTreppe und die Königin winkte mir, ihnen zu folgen.Ich drängte mich also neben ihren Schleppenträger,und sagte zu ihr laut etwas vou dem bewußten Balle, da-mit mich der König, der neben ihr ging, hören sollte.Einen Augenblick darauf kehrte sie sich mit einiger Un-ruhe im Gesicht nach mir um und winkte mir, daß ichnichts mehr sagen möchte. Wahrscheinlich hatte derKönig ihr cs verwiesen: denn diese Treppe war dunkelund ich konnte nichts bemerken.
'Auf dem Ruheplatz der Treppe, die ziemlich langwar, krat^Kie Königin naher zum Könige; ich blieb woich stand; sie sprachen leise, mit einander; ent lud riefmich ,die Königin, und als ich zu ihr getreten war,sagte sie: „Hören Sie, was geschieht: eö wird keinBall; aber u:u uns dafür zu trösten, will der Königdiesen Abend nach dem Souper einen kleinen Bali gan;unter uns geben, bei dem nur die Personen des Pa-lastes seyn sollen. Der König will, daß Sie auchkommen." Ich dankte mit einer riefen Verbeugung.Dieß geschah alles auf dem Ruheplatz der Treppe. DieKönigin sagte nochmals: „Aber Sie kommen doch?„Ich antwortete auf diese Ehre, wie eS sich gebührte.Der König sagte hierauf selbst: „Es wird niemandDaseyn als ich und die Königin; wir ranzen ganz nachBelieben und ungenirt."
Hierauf stiegen sie die Treppe vollends hinunter,und ich sah sie in den Wagen steigen.
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