Der Ball war auf der kleinen innern Gallene. Eswaren bloß die Herrn von den Hofämtern da, derOber-stallmeister, die Haushofmeister der Woche, die 6s-rnürsra-IVl-r^or, die Hofdamen, die jungen Lennorsäs lionor und Kammerfrauen. Der König, die Kö-nigin, der Prinz von Asturien divertirte» sich sehr.Alle tanzten viel MenuekS und noch mehr Conkretänzeund der Ball dauerce bis gegen drei Uhr Morgens,woraus Ihro M. M. und der Prinz von Asturien sichentfernten.
Diesen Abend war cs, wo ich die berühmte Pe-legrine sah und nach Gefallen betrachten konnre; dennder König harte sie diesen Abend an der Krempe seinesHutes, wo sie an einer schönen diamantenen Agraffehing. Diese Perle, von schönstem Waffer, das ichnoch je gesehen habe, hatte genau die Form und Grö-ße der kleinen Birnen, die man sepi en gneuls nennt,und die zu Ende der Erdbeerzeit reif werden. IhrName zeigt ihre Größe, obgleich niemand viere davonauf einmal in den Mund nehmen könnte, ohne Gefahrzu ersticken. Die Perle ist so lang und dick wie die klei-neren Birnen dieser Art, und ist einzig. Um dasWunderbareberselben zu erhöhen, nennt man sie diedas andere Ohrengchange bildende Schwester von der,welche Marc Auron in dem Wahnsinn seiner Ver-schwendung und Liebe, in Wein aufgelöst, der Cleo-patra zn trinken gegeben haben soll.
Obgleich das Appartement der Prinzessin von Astu-rien an Las eine Ende dieser Gallerte stieß, so ließ siesich doch keinen Augenblick sehen.
Ich prophezeite Ihrv Kath. Majestäten nur zuwahr; die Prinzessin von Asturien, der man allesnachsah, ließ, die Galanterie ausgenommen, die son-derbarsten Dinge ausgehen. — Doch; kehren wirzum französischen Hofe zurück.