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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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mg und die Königin mögen hingehen, wenn sie wollen;sie lieben de» Ball, ich nicht; sie lieben auch spätzu Bette zu gehen und spat aufzustehen; ich hingegenlege mich gern bei Zeilen zu Bette; sie mögen thun, wasihnen gefallt; ich chue, was mir gefällr." Ich fing anzu lachen und sagre, sie mache sich den Spaß, mich zubeunruhigen; aber ich wäre nicht sockeichtglaiibig, diesenScherz für Ernst zu nehmen; in ihrem Aller versageman sich nicht so leicht das Vergnügen des Balls, undsie sei) zu klug, um den ganzen Hof und das Publikumin feiner Erwartung zu täuschen, noch weniger abereinen Geschmack zu zeigen, der dem Geschmack des-nigs und der Königin so entgegengesetzt und bei ihremAlter und gerade so kurz nach ihrer 'Ankunft in Spa-nien so auffallend wäre; es sey aber nunmehr Zeit, denScherz ;n endigen und nicht länger den Aufschub desschon so lange arrangirten Balls zu verursachen weileS endlich den Wohlstand beleidigen würde. Die Da-men gaben mir Beifall und es entstand zwischen ihnenund mir ein langes Gespräch hierüber, das aber diePrinzessin nicht einmal anzuhörcu schien. Ich gingfort, und eS folgten mir die Herzogin von Monke-liano, Frau von L i r i a und Frau von Riccaldagra;sie umringten mich außen vor der Thüre und bezeugtenmir ihr äußerstes Erstaunen über den hartnäckigen Wi-derwillen einer Person von solchem Alter gegen allePflicht und alles Vergnügen, und zwar in einem Lande,wo sie kaum angelangt und wo sie unter so vielen unbe-kannten Menschen allein sey.

Ich war noch mehr als sie darüber beunruhigt; ichkonnte Folgen davon fürchten, die sehr wichtig seynkonnten; aber ich versuchte ste zu beruhigen, und schobes auf einen Rest von Krankheit, der diese üble Launeverursachen könne, und die mit vollkommener Herstel-lung der Gesundheit von selbst sich verlieren würde.Indessen war ich weit davon entfernt, mir selbst damitDentrvsirdigk. XXIX. Lv. C zu