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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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ging auf keine Weise darauf ein. Indessen ging siedoch ein-oder zweimal zur Königin, wiewohl im Ne-glige und mit ziemlich schlechter Laune.

Der große Ball blieb unterdessen immer im Saalder Granden arrangirt, und man wartete nur auf diePrm-cssin, die nicht hingehn wollte. Der König unddie Königin liebten überhaupt den Ball, und machtensich besonders aus diesem ein Vergnügen. Der Prinzvon Asturien ebenfalls. Und der Hof wartete mit Un-geduld. Das Betragen der Prinzessin wurde ruchtbarund machte die nachtheiligste Sensation. Ich erhieltvon innen Nachricht, daß der König und die Königinsehr ungeduldig darüber seyen; und da die Damen derPrinzessin mir aulagen, Laß ich mit ihr sprechen sollte,so ging ich zu ihr und fing an mit den Damen über dieGesundheit der Prinzessin zu sprechen, die nunmehrwahrscheinlich jene auf sie wartenden Vergnügungennicht mehr hindern würde; ich brachte dasGksptäch aufden Ball und rühmte die Anordnung und die Prachtdesselben. Ich sagte, daß dieses Vergnügen besondersfür das Alter der Prinzessin wäre, daß der König unddie Königin große Liebhaber davon scycn und mit Unge-duld darauf warteten, daß fie auf dem Balle erschiene.

Auf einmal nahm sie das Wort, wiewohl ich fienicht angcredet hatte und rief ganz wie ein Kind: ,Jchauf den Ball gehend Ich gehe nicht hin." ,,GutMadame, sagte ich zu ihr, Sie gehen nicht hin! Aberes wird Sie reuen; Sie werden Sich ein Vergnügenversagen, wo der ganze Hof Sie zu sehen erwartet. Siehaben zu viel Gründe und wünsche» zu sehr, den« Kö-nige und der Königin gefällig zu werden, als daß Sieirgend eine Gelegenheit dazu versäumen sollten." Siehatte sich niedergeseht und sah mich nicht an; aber beidiesen Worten wandte sie sich gegen mich und sagte miteinem entschiedenen To», wie ich ihn noch nie gehört:Nein, mein Herr, ich gehe nicht zum Ball; der Kö-nig