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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
21
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gegenden Regenten erbittert waren. Es kam keine noch sogeringe MagistratSperson in die Tnilerien, die er nichtbei sich einführen ließ. Er ging selbst zu diesen Perso-nen hin, um ihnen Nachrichten vom Könige zu sagen,und zu schmeicheln, während er für die ersten Edc-Ueu-ke unzugänglich war. Die Magistratspersonen vonmehr Bedeutung (ich verstehe immer die vom Parlrmen-te) oder die Chefs der ander» Collegien, oder die ausden ParquetS, führte er zu jeder Stunde in das Zim-mer des Königs lind ganz nahe zum Bette hin, Hamitsie ihn sehen sollte»; während kaum die, welche dasRecht deS ersten Zutritts hatten, dieses Privilegiumgenoffen. Eben so machte er es in der ersten Zeit derGenesung, die er so weit als möglich hinauszog, umden Magistratspersonen, so oft dergleichen kamen, die-selbe Auszeichnung zu gewähren, wahrend er die Vor-nehmsten vom Hofe und selbst die AmbaffadenrS aus«schloß. Er glaubte Volkstribun zu seyn, und strebtenach der VolkSgunst und der gefährlichen Macht DerTribunen.

Hierauf schlug er einen andern Weg ein, der den-selben Zweck gegen den Herzog von Orleans hatte. Ervervielfältigte die TedeumS, so sehr er konnte, ermun-terte die verschiedenen Stände der Unkerbeamten desKönigs, dergleichen an verschiedenen Tagen und in ver-schiedenen Kirchen singen zu lassen, wohnte allen bei,führte, wen er konnte, mit sich hin. So lief er übersechs Wochen nach den Tedcums herum, die in allenKirchen zu Paris gesungen wurden. Er sprach vonnichts als von der Genesung des Königs und affecrirteeine Freude, die unverkennbar nur absichtliche Partei-sucht verrieth. Er ließ auch zu Lyon und durch denErzbischofs, seinen Sohn, eine Menge Feste anstellen,und sorgte dafür, daß die Nachricht davon ausgebrei.tet wurde.

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