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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
19
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deckt, die mit den Vornehmsten von Paris besetzt wa»ren. Ueberdieß stunden noch mehrere andere Tafeln,die eben so gut servirt waren, in andern daranstoßen-den Zimmern für Leute von weniger Auszeichnung.Der Herzog von Orleans schenkte dem neuen Erzbüschoff einen Diamant von großem Werth zu seinem bi»schöfflichen Siegelringe. Der ganze Tag wurde mitder Feier dieses Triumphs zugebracht, die weder dieBilligung der Menschen noch den Segen Gottes hatte.

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Am letzten Iun. »721 erwachte der König, der bisdahin eine vollkommene Gesundheit genossen hakte, mitKopfweh und einem bösen Halse. Es kam ein Fieberdazu, den Nachmittag »ahm das Kopf» und Halswehzu, und er mußte sich zu Bette legen.

Ich ging den andern Tag Mittags hin, um michnach seinem Befinden zu erkundigen, und hörte, daß ereine schlechte Nacht gehabt und seit zwei Stunden eineziemlich starke Verdopplung des Fiebers habe. Ichfand alles in der größten Bestürzung. Da ich dasRecht des ersten Zutritts (grsncies enlress) hatte, gingich in sein Zimmer und fand es sehr'leer. Ich sah denHerzog von Orleans am Camin sehr traurig fitzen,trat einen Augenblick zu ihm und sodann zu dem Bet-te des Königs.

Eben gab ihm Bouldüe, einer seiner Apo-theker, etwas einzunehmen, die Herzogin de la F«r-t«, die vermöge ihrer Schwester der Herzogin vonVentadour, als Pathin des Königs, stets Zutritthatte, sah Bouldüe über die Schulter, sie drehte sichum, um zu sehen, wer käme, und als sie mich sah, sag-

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