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von Orleans ins Kloster hineinging und seine Tribü-ne sich im Innern befand, so stand es allen Ankom-menden offen; überall waren in und außer demselbenalle Arten von Erfrischungen zu finden, welche eineMenge Leute bereiteten und mit Verschwendung aus-theilten.
Diese Verwirrung dauerte den ganzen Tag fort,indem eine Menge Tafeln außer - und innerhalb desKlosters für die ganze Subalternschaft des Festes undfür alle, die sich dazu halten wollten, aufgestellt wa-ren. Die ersten Cammerherrn des Herzogs von O r-leans und seine ersten Hofleute machten die Honneursder Ceremonie, empfingen die Leute von Auszeichnung,gaben ihnen Platze, und am Ende das Geleite. An-dre sorgten eben so für die Geringern. Die sämtlichePolizeidienerschaft warangestellt, um mit aller mögli-chen Ordnung und Bequemlichkeit die unzähligen Wa-gen zu rangiren, Vorfahren und abfahren zu lassen.
Nach der Weihe, wobei von Seiten des Geweih-ten und der Zuschauer, besonders beim Herausgehen,wenig Wohlanständigkeit beobachtet wurde, begab sichder Herzog von Orleans nach Bezeugung seiner Zu-friedenheit nach Asnieres, wo er mit Frau von P a rä-dere zu Mittag speiste, die sehr froh darüber war,daß sie ihn zur Weihe hatte gehn lassen, wo er von An.fang bis zu Ende, obwohl mit wenig Decenz, zugesehnharte. Alle Prälaten, Abbes und eine Menge Laienvon Consideration wurden während der Feierlichkeitvon den ersten Hofleuten des Herzogs zum Mittags-mahl ins Palais Noyal eingeladen. Dieselben Hoflcu-te machten die Honneurs des Gastmahls, das mit demglänzendsten Ueberfluß und Delikatesse auf Kosten deSHerzogs angestellt war, und von seinen Leuten servirtwurde. Es waren zwei Tafeln von dreißig Couvertsin zwei großen Zimmern des großen Appartements ge-deckt,