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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
17
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dem Mbl- Dnbvi's zu geben gewagt hatte, darauf einsolches Recht, daß man ihm niemanden vorziehn kann-te; was den andern Assistenten betraf, so glaubteDu-bois einen suchen zu muffen, dessen Lebensart und Sit-ten ein Gegengewicht abgebcn könnten. Er wähltedaher Massillvn, den berühmten Priester des Ora-toriums, der durch seine Tugend, Gelehrsamkeit, undgroße Rednertalente Bischoff von Cler'mont gewordenwar, weil zuweilen, aber selten einige gute unter dergroßen Zahl der schlechten zu Vischöffen gemachtwurden.

II.

Massillon verlegen, überrascht, ohne Stühe,fühlte die ganze Schimpflichkeit des ihm gethanen An-trags. Er zauderte, aber wagte nicht es abzuschla-gen. Was konnte ein so geringer Mann in seinemJahrhundert dem Regenten gegenüber gegen seinen Mi-nister und den Cardinal R'ohan? Er wurde aber den-noch vom Publikum getadelt, und besonders von denbessern aller Parteien; denn das entsetzliche Aerger«niß dieser Sache hatte sie alle vereinigt. Die ver-nünftigem, deren es doch noch viele gab, beklagtenihn bloß. Man gab endlich ziemlich allgemein die Un-möglichkeit zu, baß er hätte los kommen und es ab-schlagen können. Die Äirche war prächtig geschmückt:ganz Frankreich war Ungeladen und wagte es nicht,nicht zu erscheinen. Es waren Tribünen für die protestan-tischen Ambassadeurs und andere Minister errichtet,eine äußerst prächtige für den Herzog von Orleansund den Herzog von C hartres, den jener mitbrach,re; noch mehrere für die Damen. Da der HerzogDenkwürvigk. XXIX. Bv» B von