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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
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In Sachen der Ehre ist der erste Schritt derschwerste. Der Cardinal hatte nach der eigennützi-gen Ueberredung des Marschalls von Tallardden ersten Schritt schon übersprungen, indem er sichdem Gesetze unterwarf, das ihm schon der P. le Te l»l i er auferlegte, als er Großalmosenirer werden wollte,nämlich sich mit ihm gegen den Cardinal von Noail-les zu verbinden. Nach den Gewaltthätigkeicen, zudenen ihn dieser fürchterliche Jesuit als Werkzeugbrauchte, und welche er, aus Eigennutz und Stolz,um Haupt der Partei zu seyn und um dem CardinalBissy nicht die Ehre und den Vortheil davon zuüberlassen, nachher so fvrtseßte, daß er selbst denCharakter dieser Rolle völlig durchführte, war es nichtzu erwarten, daß ihn irgend eine Rücksicht von Schan-de und Infamie von einer so starken Prostitution ab-halten könne, noch weniger, daß ihm sein Gewisseneinen Vorwurf über die Gotteslästerung, zu der ersich als Werkzeug hergab, machen würde.

Der Abbe DüboiS wurde also durch diese hohe Eh-re beglückt, die er ihm zu erweisen geruhte; und derHerzog von Orleans bezeigte dem Cardinal seine ganzeTheiinahme. Der Cardinal, entzückt über alle dieHoffnungen, welche ihm dieser große politische Streicherösnete, mehr aus Interesse für sein Haus als für sei-ne eigene Sache, die ganz mit dem Interesse desselbenverknüpft war, lächelte über alles Geschwätz und überdie Aeußerung des allgemeinen nirgends zurückgehalte-nett Unwillens, den dieser Schritt gegen ihn erregte.Er betrachtete alles dieses nur als neue Gründe fürseine Hoffnungen und Erwartungen, die er sich von ei-nem alles vermögenden Manne machen dürfe, dem zusiebe er sich so viel Schande auösetzte.

Was dis beide» assistirenden Bischöffe betrifft, sohatte der von Nantes wegen der Ordination, die er

dem